Verfasst am: 11.03.2013

Von:  Franziska Riel

Karibische Hot Spots

Die einzigartige Landschaft der karibischen Inseln begeistert seit jeher ihr Publikum - zu Recht.

Fotos: INEX Communications.

Auf etwa 7.000 Inseln und einer Fläche von mehr als 200.000km2 bietet die Karibik ihren Urlaubern eine phantastische Artenvielfalt und atemberaubende Naturschauspiele. Upper Deck Travel unternimmt eine Landschaftstour durch "Hot Spots" und "Must Sees" einiger ausgewählter Inseln.

Strandidyllen auf den British Virgin Islands

"The Baths" auf Virgin Gorda.

Auf der drittgrößten Insel der British Virgin Islands - Virgin Gorda - befinden sich die Traumstrände "The Baths" und "Devil's Bay". Ersterer bietet mit seinen natürlich geformten Granitfelsbrocken einen imposanten Ablick. Diese ragen aus dem Meer empor und lassen abstrakte Skulpturen anmuten. Namensgebend für diesen Strand sind die zahlreichen kleinen Pools, die sich zwischen den Felsen gebildet haben, in denen sich genüsslich entspannen lässt.

Fischmarkt auf Barbados

"Oistins Fish Fry" bietet Eindrücke in die Kulinarik und die Menschen der Insel.

Das Fischerdorf Oistins auf Barbados ist der Schauplatz eines zweimal wöchentlich stattfindenden Fischmarkts "Oistins Fish Fry". Hier findet sich eine ideale Gelegenheit lokale Fischspezialitäten in authentischer Atmosphäre zu verkosten. Aber nicht nur nationale Gerichte lassen sich heir entdecken, sondern auch eine Vielzahl Einheimischer tummelt sich auf dem Markt, die dort gemeinsam mit Touristen unbeschwerte Abende genießen.

Surfer Paradies auf Bonaire

"Lac Sorobon".

Die Insel Bonaire lässt ein jedes Windsurfer Herz höher schlagen. Mit einer Größe von rund sechs Fußballfeldern eröffnet die Bucht "Lac Sorobon" ein wahres Paradies für Wasserartisten. Nicht nur Anfänger können im knietiefen Wasser bei bis zu 28 Grad das Windsurfen erlernen, sondern auch Profis wie Surfweltmeister Kiri Thode zieht es an den klaren Strand.

Elektrisches Tuk-Tuk auf Bonaire

Das Tuk-Tuk transportiert seine Gäste bequem zu den Highlights der Insel.

Das thailändische Fortbewegungsmittel Tuk-Tuk kann jetzt auch auf Bonaire angetroffen werden und bietet die Möglichkeit einer komfortablen Inselfrundfahrt. Mit der elektrischen Variante wird nicht nur auf die Umwelt geachtet, sondern auch der Geräuschimmission entgegen gewirkt, womit einer geruhsamen Erkundung der Insel nichts mehr im Weg steht.

 Walbeobachtung auf Dominica

Die gigantischen Pottwale finden im karibischen Meer ihre Heimat.

Die grüne Eco-Insel Dominica ist als "Whale Watching Capital of the Caribbean" bekannt. Dank der unberührten Natur der Insel sind dort 22 unterschiedliche Walarten ganzjährig beheimatet. Die tiefabfallenden Riffe nahe dem Ufer gewähren sogar Begegnungen mit der bedrohten Art der Pottwale. Teilnehmer der Walbeobachtungstouren dürfen mit einer 95% Trefferquote auf spektakuläre Anblicke der Meeressäuger hoffen.

Vulkanisches Leben auf Guadeloupe

Der rauchende Vulkan "La Sourfrière".

Mit einer Höhe von knapp 1.500 Metern erstreckt sich der schwefeldampfende Vulkan "La Soufrière" über die Insel Guadeloupe. Dieser ist Teil eines 17.000 Hektar großen Nationalparks, der für wanderlustige Besucher mehr als 300 Kilometer Fußweg entlang der Flanken des Vulkans bereithält. Eine vielfältige Landschaft begegnet einem hier, die Wanderer nicht nur mit Regenwald, Wasserfällen und tropischen Pflanzen, sondern darüber hinaus mit einem weiten Meerblick belohnt.

 Lederschildkröten auf Trinidad & Tobago

Auch Lederschildkröten sind in der reichen Fauna der Karibik anzutreffen.

Jedes Jahr bieten in den Monaten März bis Mai die Strände von Trinidad und Tobago ein beeindruckendes Naturschauspiel. Dann nämlich ist Paarungszeit der Lederschildkröten, die an den sandigen Ufern 100 bis 150 golfballgroße Eier vergraben. Nach etwa sechs Woch kann man die Jungen dabei beobachten wie sie den Weg zurück ins Meer suchen.

Der Gros Piton auf Saint Lucia

Die einmalige Landschaftsbildung der Insel Saint Lucia.

Der "Gros Piton", einer der Zwillingsvulkankegel ist das Wahrzeichen von Saint Lucia. Knapp 800 Meter gilt es zu erklimmen, bevor ein ausgedehnter Blick über das tiefblaue Wasser geboten wird. Es wird empfohlen sich bereits vor Sonnenaufgang auf den Weg zu machen, nicht nur um ein spektakuläres Naturschauspiel zu genießen, sondern auch um der Hitze zu entgehen. Nach dem Aufstieg darf man sich dann auch mit einem Piton - deim einheimischen Bier - belohnen.

Stachelrochen auf den Cayman Islands

Die Cayman Islands versprechen unngehahnte Einblicke in die Welt der Rochen.

"Stingray City" - zu Deutsch "Stachelrochen-Stadt" - bezeichnet ein Naturspektakel, das sich knapp zwei Kilometer von der Westküste Gran Caymans zuträgt. Im seichten Wasser der Sandbank bietet sich hier die einmalige Chance die anmutigen Knorpelfische zu füttern oder auch mit ihnen zu schwimmen.

 Dunn's River Falls auf Jamaika

Durch die Wasserfälle bahnen sich Touristen den Weg zum Gipfel.

Kaskadenförmig schlängeln sich die "Dunn's River Falls" auf Jamaika über eine Strecke von 180 Metern ins Meer. Mit etwa 55 Metern Höhenunterschied lassen sich die Wasserfälle mit Hilfe eines Guides gut zu Fuß erreichen. Zahlreiche Flußbecken entlang des Weges laden zu nasser Abkühlung ein. Es ist ratsam die Wasserfälle schon früh morgens aufzusuchen, wenn man sie nicht mit einem dichten Strom an Touristen teilen will.


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